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Auszug aus der Chronik der FF Reutern Freiwillige Feuerwehr Reutern Diese wurde am 25. September 1885 nachmittags ½ 3 Uhr durch Herrn Lehrer Hoppichler von Reutern gegründet, der auch zugleich Hauptmann war und Zwar bis 1888. Am
20. März 1892 starb der Gründer und gab ihm die Feuerwehr ehrendes
Geleite. Am
11. April 1889 wurde zur Vorbereitung einer Fahnenweihe geschritten und fand
selbe am 7. Juli 1889 statt. Die Fahne wurde in Freudenheim – Passau gefertigt,
kostete 400 Mark. Die Gesamtauslagen betrugen
670 Mark 70 Pfg. An
Schenkungen erhielt der Verein: Ostermünchner 25 Mark, Leißl 25 Mark, Holzinger
10 Mark, Weinbergerfamilie 6 Mark. Als
Fahnenmutter fungierte Maria Rottbauer, Ökonomensfrau von Thanham, als
Fahnenjunfrauen: Theres Stadlberger von Thalham, als Beisteherin Franziska
Karlstetter, Schmiedfrau hier, als 2. Beisteherin Franziska Wieser, Langwagnerien
von Reutern, als Fahnenjunker Georg Sickinger, Bauernsohn aus Zachstorf.
Die Patenschaft übernahm der Nachbarverein Schmidham. Geladen
wurden 42 Vereine, erschienen sind 36. 50
Mann aßen beim Bachl zum Pollinger und 420 Mann aßen beim Leißl. 24
Festjungfrauen und eigens 2 kleine Mädchen, nämlich Fanny Karlstetter, Schmidtöchterlein
von Reutern und Maria Meier, Bauernstöchterchen von Kremsed,
nahmen teil. Die
Bieblische Kapelle von Griesbach besorgte die Musik und kostete 90 Mark. Der
Mannschaftswagen wurde 1887 angekauft und kostete 420 Mark. Gemacht Haben
ihn Philip Werndl, Wagner von Oberndorf, Franz Karlstetter, Schmied von
Reutern und Franz Österer, Sattler und Lackierer von Tettenweis. Spritzenhaus In
der Gemeinde Reutern existierte vor langer Zeit her noch eine alte
Druckspritze, wie
sie früher von Kupferschmied Boy in Griesbach gemacht wurden. Diese
war in einem gemauerten kleinen Gebäude zwischen dem Fuchsen Haus und Dem
Dorfschneider untergebracht. Später wurde eine neue Feuerspritze
angekauft und zwar von Justus Braun in Nürnberg. Gemeindebeschluß von
23. und 25. Mai 1885. Obwohl
am 18. September 1887 beschlossen wurde, ein Feuerlöschrequisitenhaus aufnimmt,
kam der Bau, hauptsächlich auf betreiben des Bürgermeister Michael Märzendorfer
erst im Jahre 189? Zustande. Zuvor wollte man, ungefähr 1894 die alte
Spritze noch veräußern, als man sie aber probte und ihre gute Triebkraft
einsah, wurde
sie behalten und bei der Erbauung des Spritzenhauses darauf Rücksicht
genommen. Den Bau leitete Polier Michael Schmid von Schmidham. 500
Mark wurden hierzu vom Darlehnskassaverein Reutern aufgenommen und davon jährlich
100 Mark getilgt, 1889 das letzte mal. Der Grund gehörte dem Wagnerbauern
Josef Hinterdobler von hier und wurde demselben der Gemeindegrund neben
der Straße an ihn abgetreten. Vermessungskosten und Verbriefkosten
bezahlte die Gemeinde. Durch Beschluß vom 17. November 1887 wurde
festgesetzt, dass die Bespannung der Löschgeräte und des
Mannschaftswagen im Turnus von den Angehörigen der Gemeinde Reutern zu geschehen
habe. Die Schwelle neben dem Spritzenhaus wurde 1896 von der Gemeinde
Reutern eingelegt. Das nötige Holz gab unentgeltlich Gastwirt Leißl ab.
Gründungsmitglieder: Hoppichler Lehrer Reutern Hauptmann Graml
Johann
Bauer
Weg
Spritzenmann Andorfer
Franz
Bauer
Thanham
Steiger Hinterdobler
H.
Krämer
Reutern
Spritzenmann Karlstetter
Franz
Schmied
Reutern
Spritzenmann Winklhofer
Johann
Bauer
Reutern
Spritzenmann Weidinger
Franz
Gütler
Reutern
Spritzenmann Dandl
Josef
Bauer
Niederreutern
Spritzenmann Lorenz
Martin
Gastwirt
Reutern
Spritzenmann
Kommandanten: Hoppichler Lehrer Reutern Winklhofer
Johann
Bauer
Reutern Dandl
Franz
Säger
Zachstorf Gimpl
Alois
Bauer
Edt Reindl
Alois
Schreiner
Reutern Danner
Johann
Bauer
Niederreutern Lex
Helmut
Schreiner
Reutern
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